Aufrufe
vor 1 Jahr

SeeMagazin 2019

  • Text
  • Starnbergersee
  • Woerthsee
  • Fuenfseenland
  • Ammersee
„Perspektivenwechsel” ist das Motto des SeeMagazins 2019. Dafür erkunden wir die Seen aus einem anderen Blickwinkel: Ob aus der Luft, auf dem Board oder an Land – mit unseren Bildstrecken, Geschichten, Ideen und Tipps möchten wir die Leser einladen, die Region neu zu entdecken.

SeeLeben eine

SeeLeben eine Sternenkarte zurate zieht, kann auf Erkundungstour gehen. Auch Apps und Computerprogramme geben Auskunft, was am jeweiligen Tag zu sehen ist (s. unten). Angehenden Hobbyastronomen empfiehlt Sternwartenleiter Stefan Schmid einen Feldstecher. „Besser einen kleineren, maximal mit zehnfacher Vergrößerung wählen. Dann abends in einen Liegestuhl setzen, schon kann man erste Streifzüge am Himmel machen.“ Bei Teleskopen rät er Anfängern zur Zurückhaltung: „Sonst kämpft man mehr mit der Technik, als man tatsächlich nach oben schaut.“ Sogenannte Dobson-Teleskope eignen sich dank einfachem Aufbau für Einsteiger, computergesteuerte Varianten verwirren eher. Auch zum Profi-Fotoapparat sollten ungeübte Sternenbeobachter nicht vorschnell greifen. „Das sollte man wirklich nur tun, wenn man bereits eine gute Orientierung am Himmel hat. Denn sonst wird es sehr komplex und kostspielig.“ SHOWTIME! Am 16. Juli ist am Himmel eine partielle Mondfinsternis zu beobachten, und in der Nacht vom 12. auf den 13. August sollten Sie ein paar Wünsche parat haben: Es wird die Nacht der Sternschnuppen HIMMELSSPEKTAKEL IM SOMMER 2019 Ganz verzichten müssen Fotofreudige trotzdem nicht darauf, ihre Himmelsfunde festzuhalten: „Man kann eine handelsübliche Digitalkamera auf einem festen Stativ zur Hand nehmen“, sagt Schmid. Weil sich die Erde unter dem Sternenhimmel weiterbewegt, werden Sterne bei Langzeitbelichtung nicht als Punkte abgebildet, sondern als Streifspuren. Auch seltenere Fotomotive hält der Sommer 2019 bereit: Nach dem Blutmond 2018 kommt es dieses Jahr am 16. Juli zu einer partiellen Mondfinsternis. Die Erde steht dann zwischen Mond und Sonne. Und jedes Jahr in der Nacht vom 12. auf den 13. August gibt es die Perseiden zu bewundern, den bekanntesten Sternschnuppenstrom. Wahrnehmen sollte man derartige Chancen unbedingt, denn leider ist die Nacht oft nicht Nacht genug. LICHTVERSCHMUTZUNG VERSCHLUCKT STERNE Nur 20 Prozent der Weltbevölkerung können überhaupt noch den natürlichen Sternenhimmel sehen. Der exzessive Einsatz von Kunstlicht verhindert vielerorts, dass wir die Vielfalt des Universums mit all seinen Planeten, Galaxien und Himmelsobjekten wahrnehmen können. Das bringt den menschlichen Biorhythmus durcheinander, wie Martin Gutekunst erklärt: „In der Dunkelheit produziert der Körper Melatonin und versetzt sich so in einen Ruhezustand. Das Immunsystem wird aktiv, der Körper erholt sich. Wenn der Lichtunterschied zwischen Tag und Nacht verloren geht, bleiben diese Prozesse aus. Die biologische Uhr bleibt stehen. Menschen schlafen schlechter und werden häufiger krank.“ Auch für Tiere ist der exzessive Einsatz von Licht fatal, da sie auf die Dunkelheit als Schutz vor Feinden angewiesen sind und ihr Tag-Nacht-Rhythmus gestört wird. Wer denkt, selbst nichts gegen das Problem unternehmen zu können, irrt. Martin Gutekunst kennt Lösungsansätze: „Lieber Bewegungsmelder als dauerhafte Außenbeleuchtung. Lieber zielgerichtetes Licht als Kugelleuchten, die in alle Richtungen strahlen. Die Straßenlampen sollten so abgeblendet werden, dass sie nur nach unten strahlen.“ Daher sollten wir im Sommer häufiger beherzigen: Licht aus und nach oben blicken. Es lohnt sich garantiert. GALAKTISCH GUT Mit Hilfe von Astronomie-Apps wie SkySafari (nur auf Englisch), SkyView oder Star Walk kann man Sternenbilder ganz einfach bestimmen. Wer zum Teleskop greifen möchte: Für Anfänger eignen sich Dobson- Modelle, die eine große Öffnung haben (idealerweise zwischen 10 und 25 Zentimetern), z. B. das GSO Dobson Teleskop 150C (6 Zoll) für ca. 249 Euro (über www.teleskop-express.de). Übrigens: Die Sternwarte Berg und die Sternwarte Eberfing bei Weilheim bieten regelmäßig Führungen an. Infos unter www.sternwarte-berg.de und www.sternwarte-eberfing.de Foto: PR / Illustration: Lia-Charleen Royla 40

Advertorial BARBARA DORSCH-AUMILLER Schönes mit Seltenheitswert Große, dekorative Ohrgehänge und Ringe sind ihr Markenzeichen. Am liebsten verarbeitet sie dafür Edelkorallen, die sie seit Langem sammelt und für ihre ungewöhnlichen Kreationen auch mit kostbaren Edelsteinen kombiniert. „Mich interessieren vor allem Materialien, die Seltenheitswert haben“, sagt Barbara Dorsch-Aumiller. Deshalb liebt sie auch Grüntürkise, die eine Laune der Natur sind, oder die Türkise aus der berühmten und mittlerweile geschlossenen „Sleeping Beauty Mine“ in Arizona. Die Goldschmiedemeisterin fertigt exklusive Schmuckstücke auf handwerklich höchstem Niveau. Jedes ist ein Unikat und optimal auf die jeweilige Trägerin abgestimmt. Ihr oberstes Ziel sei es, eine Frau mit einem besonderen Schmuckstück noch schöner zu machen und ihren Typ zu betonen, sagt Barbara Dorsch-Aumiller. Auch die perfekte Passform und der Tragekomfort spielen dabei eine große Rolle. Beste Beratung und gegenseitiges Vertrauen sind ihr sehr wichtig. Deshalb besucht sie ihre Kundinnen auf Wunsch auch zu Hause, etwa um den Schmuck mit der jeweiligen Garderobe abzustimmen. Manche betreut sie seit über zwanzig Jahren, nicht nur mit Neuanfertigungen, sondern auch mit Umarbeitungen und Reparaturen von besonderen Erbstücken. „Meine Kundinnen werden für den Schmuck, den sie von mir bekommen, sehr bewundert“, erzählt sie, „meistens verraten sie aber niemandem, woher sie ihn haben.“ Sie sei deshalb immer noch so etwas wie ein Geheimtipp, den man eigentlich nicht einmal an die beste Freundin weitergeben will. Seit Anfang Februar hat Barbara Dorsch-Aumiller ein neues Werkstattatelier in Berg. Feste Öffnungszeiten oder gar ein Schaufenster wird es allerdings nicht geben. „Ich möchte auch hier meine Kundinnen in ruhiger und diskreter Atmosphäre beraten können“, sagt sie. Das Gebäude der ehemaligen Schlossbrauerei hat sich in jüngster Zeit zu einer feinen Adresse für die schönen Dinge des Lebens entwickelt – und das wird nicht lange ein Geheimtipp bleiben. WERKSTATTATELIER Perchastraße 7 82335 Berg Tel. 0163 777 68 77 info@korallen-schmuck.de www.korallen-schmuck.de Termine nach Vereinbarung