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SeeMagazin 2017

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Zum zehnjährigen Jubiläum haben wir uns mit einem neuen engagierten Team an die Weiterentwicklung gemacht: Wir haben uns für ein neues Papier sowie ein besseres Druckverfahren entschieden und das Layout der neuen Ausgabe 2017 ruhiger, klarer und frischer gestaltet.

SeeLeben Als hätte hier

SeeLeben Als hätte hier bis gerade eben noch jemand gesessen und gearbeitet: der Geburtsort der wohl bekanntesten Schuhe der Welt Elisabeth Maertens wurde als Comtesse von Stettin auf einem ostpreußischen Gut geboren Seeshaupt, eine Ansicht wie im Märchen: Eine Wand der Werkstatt wird von einem hölzernen Regal eingenommen, darin dicht an dicht handgearbeitete Schuster-Leisten. Auf der Werkbank liegen Werkzeuge – Hammer, Nägel, Pfrieme ... – so, als hätte hier bis gerade eben noch jemand gesessen und gearbeitet. Wären da nicht die dünne Staubschicht, die sich über die Szenerie gelegt hat, und die Spinnweben zwischen den Leisten, die nun von einem schrägen Strahl Sonne zum Leuchten gebracht werden. Marion Maertens steht still in der Werkstatt und sieht sich um. „Hier haben wir als Kinder oft gespielt“, sagt sie dann mit einem kleinen Lächeln und zieht ihre bunte Wolljacke enger um sich. Draußen kommt der Frühling, doch hier drinnen ist es kühl; außerdem ist Marion gerade erst aus Indien zurückgekommen. Dieser dornröschenhafte Ort ist aber nicht nur voller Kindheitserinnerungen – er ist auch der Geburtsort der wohl bekanntesten Schuhe der Welt: der „Doc Martens“, die mit ihren charakteristischen acht Ösen und der bequemen Luftpolstersohle eine mehr als 50-jährige bemerkens werte Karriere hingelegt haben. Nach einem Start als solide Arbeiter- und Polizistenstiefel wurden sie in den sechziger Jahren erst Erkennungszeichen der Mods, dann der britischen Punks und schließlich leider auch der Skinheads; seit einigen Jahren setzen sie in den verschiedensten Farben und Ausführungen zu einem dritten Hoch als Fashion-Statement mit Retro-Bezug an. Ihren Anfang hat diese modische Weltkarriere hier, am Südzipfel des Starnberger Sees, genommen. Draußen, neben der Türe des geduckten Hauses, hängt noch immer ein Messingschild: „Dr. med. Maertens, Luft-Polster- Schuhe“. Marions Vater, der Landarzt und Tüftler Klaus Maertens, hat das Patent nach dem Krieg entwickelt: Nach Stürzen vom Apfelbaum als Kind brauchte er weiche Sohlen. Weil es die in einem zerstörten Deutschland nicht 22

»Früher konnte ich die Schuhgröße eines Menschen auf einen Blick erkennen« Elisabeth Maertens Der Schreiner als Wohnberater Ein besonderer Service aus Farchach Marita Mogensen steht in ihrer Küche und strahlt. „Ist das nicht toll, wie perfekt die Materialien zusammenpassen?“, fragt sie. Dass sich ihre neue Küche zu einem harmonischen Gesamtbild fügt, ist kein Zufall. Vielmehr hat sie dies einem Service der Schreinerei Pfisterer zu verdanken: Der Meisterbetrieb aus Starnberg-Farchach zeigt auf 180 Quadratmetern Muster von Möbeln, Schränken, Bädern, Türen, Treppen und Fenstern. Hinzu kommen Farb- und Holzmuster sowie Griffe, Auszüge, Schiebe- und Gleittüren. In Kombination mit der umfassenden Beratung durch die Schreinermeister bekam Frau Mogensen so eine konkrete Vorstellung davon, wie ihre Küche später aussehen würde. „Das erleichtert die Entscheidung ungemein!“, sagt sie und betrachtet zufrieden ihr Werk. Zufrieden ist sie auch mit der Montage und lobt die Mitarbeiter der Schreinerei Pfisterer als kompetent, zuverlässig und ausgesprochen freundlich. Ein Ort voller Stil und Erinnerungen: das Wohnhaus der Familie Maertens in Seeshaupt Damit Kunden wie Frau Mogensen entspannt modernisieren können, bietet die Schreinerei Pfisterer die komplette Umsetzung aus einer Hand. „Das bedeutet, wir koordinieren auf Wunsch die Handwerker aus anderen Gewerken, erklärt Rupert Pfisterer, einer der drei Geschäftsführer, „egal, ob wir Möbel, Türen, Treppen und Fenster oder ganze Küchen liefern.“ Illustration: Lia Langer Nikolausstraße 4 • 82335 Berg • Tel. 08151.650 59-0 www.schreinerei-pfisterer.de