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SeeMagazin 2014

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Im SeeMagazin berichten wir einmal jährlich von besonderen Menschen und Orten aus dem Fünf-Seen-Land. Ein Projekt, das uns schon fast 10 Jahre begleitet und immer wieder begeistert.

SPECIAL See you DIE

SPECIAL See you DIE ANGST, SICH ZU BLAMIEREN IST ÜBERFLÜSSIG. YOGA AUF DEM BOARD BEDEUTET NICHT AKROBATIK, SONDERN MEHRWERT. UND: WER KIPPT, FÄLLT JA NUR INS WASSER SONNENGRUSS ZUM SONNUNTERGANG Bei Paddleboard-Yoga werden die Asanas (Yogastellungen) und Pranayamas (Atemtechniken) auf dem SUP-Board durchgeführt. Durch die besondere Bauweise der Spezialboards sind Balance und Bewegung nicht so schwierig. Das „Namasté Yoga Studio“ von Percy Shakti Johannsen bietet „Yoga on Board“ gemeinsam mit Red Paddle, der Surfschule Herrsching und Bavarian Backwaters Paddleboard an. Namasté Yoga Studio, Mühlfelder Str. 56, Herrsching. Täglich buchbar auf Anfrage, Lehrer kommen auch zu anderen Seen in der Region. www.namaste-yoga.de 54 SeeMagazin 2014 | www.seemagazin.de

Advertorial aus dem Hinduismus und ist eine ehrfurchtsvolle Begrüßungsformel) an den nur fünf Minuten entfernten See. Heute, drei Jahre später, treffen sich Yoga-Schüler einmal pro Woche in Herrsching, um mit ihren aufblasbaren, leichten Boards in See zu stechen und zu neuen Yoga-Ufern aufzubrechen. Von Jung bis Alt, von erfahrenden Hasen bis zum neugierigen Anfängern, alle sind sie dabei. Sogar Nichtschwimmer trauen sich unter Johannsens Leitung, natürlich mit Schwimmweste. Und, was verwundern könnte: Je unerfahrener, desto offener stellen sich die Teilnehmer der neuen Erfahrung. „Gerade die Profis, wie zum Beispiel andere Yogalehrer, begegnen dem Paddleboard-Yoga mit besonderem Respekt und fürchten sich vorm Reinfallen“, verrät Johannsen schmunzelnd. Dabei ist diese Angst ziemlich unbegründet, die Asanas können dem jeweiligen Können gut angepasst werden, außerdem findet vor dem Training immer eine halbstündige Einführung statt, in der die Teilnehmer mit Board und Verhalten auf dem Wasser vertraut gemacht werden. Und wenn es dann doch mal passiert? Na ja, dann fällt man nicht wirklich weit. Achtsamkeit auf das Hier und Jetzt Die Angst, sich zu blamieren, soll und darf keine Rolle spielen. Es geht beim Yoga nicht um Aussehen oder Kunstturnen, sondern um achtsam ausgeführte Übung im Rahmen der eigenen Möglichkeiten. Um die Konzentration auf sich selbst und das eigene Tun. Auf dem Board vergeht einem das Schielen rüber zu den anderen sowieso recht schnell: Wer zu lange den Blick zum Nachbarn riskiert, geht leicht mal über Bord. Das Brett gerät ins Trudeln, und es erfordert einige Mühen, es wieder unter Kontrolle zu bringen. „Yoga bringt einen zurück zu sich selbst.“ erfährt der ein oder andere Teilnehmer dann ganz direkt. Im Einklang mit sich, der Natur und den Elementen zu sein, nicht nur physisch, sondern auch mental, macht neben der sportlichen Herausforderung und einem neuen Gefühl für Balance den besonderen Reiz des Paddleboard-Yogas aus. „Im Studio sage ich meinen Schülern immer, sie sollen sich gedanklich an einen schönen Ort in der Natur versetzen. Auf dem Wasser ist das nicht nötig. Hier wird man doch längst von der Natur getragen“, schwärmt Percy. Die wärmende Sonne, eine leichte Brise, die den Körper streichelt, das sanfte Schaukeln auf den Wellen, dazu das be wusste Atmen in der Bewegung – alles sorgt dafür, dass wir schnell in einen Zustand von Ruhe und Sammlung kommen. Die Zeit zieht lautlos vorbei: Langsam legt sich Sonne auf den See, und viele sattrote Zwielichter springen funkelnd über das Wasser. Alle Schüler knien auf dem Board, atmen tief ein und aus, die Augen halb geschlossen. Zufriedenheit, Wärme, ein Glücksgefühl. Ach ja, was ich noch erzählen wollte: Unfreiwillig im Wasser gelandet ist heute überhaupt keiner. Und was ist, wenn doch mal? „Die Kunst ist es, einmal mehr aufzustehen als hinzufallen.“ ruft der Yogalehrer lachend, nimmt sein Paddel und rudert dem Sonnenuntergang entgegen. HOTEL MARINA BERNRIED Vier-Sterne-Urlaub am See Ein Sternenschauer über dem Starnberger See! Der Bayerische Hotel- und Gaststättenverband DEHOGA hat das „Hotel Marina“ in Bernried gleich mit vier Sternen ausgezeichnet. Für Hoteldirektor Javier Martin-Luis (Foto) und sein 50-köpfiges Team geht damit ein einjähriger Prozess mit sichtbarem Erfolg zu Ende. „Wir wollten die Auszeichnung, also haben wir die Strukturen im Hotel, die Ausstattung und den Service einer Prüfung unterzogen und uns Stück für Stück dem geforderten Niveau eines Vier-Sterne-Hotels genähert.” Bis dahin war das Hotel am Yachthafen nicht klassifiziert gewesen. Mit seiner einzigartigen Lage direkt am See, einer hochwertigen und zeitgemäßen Ausstattung sowie seinem hohen Servicestandard konnte das „Hotel Marina“ nun überzeugend punkten. Diesen Standard zu halten und noch weiter auszubauen, ist das Ziel des engagierten Hoteldirektors und seiner Mitarbeiter. Weshalb sich das Team auf seinen Lorbeeren ganz bestimmt nicht ausruht: Gerade wurden die Tagungsräume hinsichtlich Technik und Ausstattung auf Topniveau gebracht, und in der nahen „Villa Marina“ entstehen derzeit zwei Suiten, um den vielen Hochzeitspaaren und ihren Gästen einen passenden Rahmen für ihren großen Tag bieten zu können. Außerdem lockt das „Marina Bernried“ mit 87 indi vi - duell eingerichteten Zimmern, Suiten und Apartments samt traumhaftem Seeblick sowie einem Wellnessbereich mit großzügigem Innenpool und Sauna – das perfekte Ambiente für eine erholsame Zeit am See! Marina Bernried Am Yachthafen 1–15, 82347 Bernried Tel. 08158 93 20, info@marina-bernried.de www.marina-bernried.de SeeMagazin 2014 | www.seemagazin.de 55