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Ludwig Beck Beauty Frühjahr/Sommer 2020

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Aktuelle Trends, Expertenwissen, Geschichten und Produktvorstellungen: Für die Jubiläumsausgabe zum 30. Geburtstag der LUDWIG BECK Beauty Abteilung ging unser Team auf eine kleine Zeitreise durch die vergangenen Jahrzehnte und gibt einen Ausblick auf die schönsten Produkt-Neuheiten der Saison.

MAKE-UP 1 2 3 Look #2 Ob

MAKE-UP 1 2 3 Look #2 Ob roter Lippenstift jemals aus der Mode kommt? Nein, da sind wir uns absolut sicher. Denn die sinnliche Farbe bietet für jeden Hauttyp die passende Nuance – eine bessere Voraussetzung, zum Klassiker zu werden, gibt es nicht! 1 Mit ROUGE HERMÈS zieht das französische Luxushaus jetzt auch in das Beautycase ein: Die nachfüllbaren Lippenstifte aus lackiertem, gebürstetem oder poliertem Metall gibt es in 24 matten und seidig-glänzenden Farbtönen, z.B. in Rouge Casaque, ab 62 € 2 Für den präzisen Farbauftrag: Lippenpinsel aus lackiertem Holz, ab 75 € 3 Das natürliche Finish des Universal Lip Pencil definiert die Lippen und passt zu allen Farbnuancen, ab 35 € 24

ESSAY WAS IST SCHÖN? Oder besser gesagt: Was empfinden wir als schön? Rein wissenschaftlich betrachtet, ist die Antwort einfach: Ein symmetrisches Gesicht, das zwar attraktiv, aber trotzdem nahe an der durchschnittlichen Attraktivität ist – das ist, was von uns als schön wahrgenommen wird. Darüber hinaus hängt die Vorstellung von Schönheit natürlich von gesellschaftlichen Trends und Entwicklungen ab: Während man in den 50er-Jahren Marilyn-Monroe-Kurven liebte, galt nur 20 Jahre später ein Frauentyp wie Twiggy als ideal. So einfach, so rational. Fragt man allerdings, was man an anderen als schön empfindet, fallen die Antworten weniger eindeutig aus, dafür aber deutlich emotionaler und subjektiver. Denn wir erleben als schön, was wir kennen und sympathisch finden – plötzlich ist es nicht mehr das Perfekte, das besonders ist, sondern der kleine Makel, der eine Person unverwechselbar und liebenswert macht. Wiederum anders verhält es sich, wenn es um unsere eigene Schönheit geht. Plötzlich entwickeln wir Ansprüche, die Perfektion anstreben und selbst wissenschaftlich „Schönheit bedeutet nicht, perfekt auszusehen. Es geht darum, die eigene Individualität zu lieben.“ – Bobbi Brown überzogen sind. Dann wünschen wir uns die absolute Symmetrie, volle Lippen, große Augen, eine perfekt geformte Nase und porenreine Haut – alles, einzeln gesehen, natürlich schön. In Summe ist es jedoch zu viel des Guten, wirkt unnatürlich und damit schon wieder nicht mehr schön. Studien haben ergeben, dass Schönheit heute – mehr als noch vor ein paar Jahren – über das gesamte Körpergefühl definiert wird. Um uns heute schön zu fühlen, braucht es mehr als perfekt geschwungene Wimpern oder einen Porzellanteint. Wir wollen uns in unserer Haut wohlfühlen, gesund und ausgeglichen sein. Das ergab auch eine Studie von Philips, bei der zwei Drittel der weltweit befragten Frauen angaben, dass es ihnen wichtiger sei, dass die Haut gesund anstatt jugendlich aussieht und dass sie sich vor allem dann schön finden, wenn sie sich Zeit für sich selbst nehmen. Eine Entwicklung, die Hoffnung macht, denn es gibt so viele Wege, sich schön zu fühlen, wie es Menschen gibt. Jeder definiert Schönheit individuell und ist damit auf seine eigene Art und Weise schön. 25