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LfA Magazin Herbst/Winter 2016

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In der Herbst / Winter Ausgabe 2016 zeigen wir, wie die LfA Kultur und Wirtschaft fördert. Dazu sprachen wir unter anderem mit dem Intendanten der Bayerischen Philharmonie. Wir besuchten die Münchner Firma Lieblingsfilm und ließen uns die Erfolgsgeschichte des Gamestudios Klonk erzählen, das vom kleinen Uni-Projekt zur erfolgreichen Computerspiel-Firma avancierte.

SERVICE KOOPERATION

SERVICE KOOPERATION Förderung von Leasing ie LfA Förderbank hat einen Globaldarlehensvertrag mit der GEFA Gesellschaft für D Absatzfinanzierung mbH geschlossen. Die auf die Finanzierung mobiler Wirtschaftsgüter spezialisierte GEFA setzt das Geld zur Refinanzierung neuer Investitionskredite für den Mittelstand ein. Kleine und mittlere Unternehmen in Bayern können dadurch besonders zinsgünstige Kredite in Anspruch nehmen, wenn sie in Nutzfahrzeuge oder andere Industriegüter investieren. Von der Kooperation profitieren im wesentlichen Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Angehörige der freien Berufe mit einem Jahresumsatz von bis zu 500 Millionen Euro. Fördervoraussetzung ist ein Firmensitz in Bayern oder eine Investition in Bayern. „Mehrwert für den Mittelstand auf der Finanzierungsseite – das erreichen wir über die neue Kooperation. Die GEFA gibt den Zinsvorteil aus unseren günstigen Refinanzierungsmitteln direkt an die bayerischen Firmenkunden weiter. Das schafft Finanzierungsmöglichkeiten für Investitionen und stärkt so den Wirtschaftsstandort Bayern“, erklärt LfA-Vorstandschef Dr. Otto Beierl. Die GEFA zählt mit einem Neugeschäft von 2,4 Milliarden Euro im Jahr 2015 zu Deutschlands führenden Anbietern in der Absatz- und Investitionsfinanzierung mobiler Wirtschaftsgüter. Der spezialisierte Finanzdienstleister mit Sitz in Wuppertal unterstützt mittelständische Unternehmen mit Kredit-, Mietkauf- und Leasinglösungen. Das Unternehmen verfügt über langjährige Erfahrung in der Durchleitung von Mitteln diverser Förderbanken und bietet so zahlreichen Kundengruppen Zugang zu zinsgünstigen Geldern. ÖKOKREDIT Für den Klimaschutz M it dem Ökokredit unterstützt die LfA Förderbank Bayern mittelständische Unternehmen auch bei Investitionen in den Klimaschutz. „Im Bereich Umweltschutz steckt in den über 600.000 mittelständischen Betrieben im Freistaat noch ungenutztes Potenzial“, so Bayerns Wirtschaftsministerin und LfA-Verwaltungsratsvorsitzende Ilse Aigner. Darum werden von der LfA mit dem Kredit auch Vorhaben gefördert, die zur Verringerung von Treibhausgasemissionen um mindestens zehn Prozent führen, sowie Präventionsmaßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel. Der maximale Kreditbetrag beläuft sich auf zwei Millionen Euro und die Laufzeit auf bis zu 20 Jahre. Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf: „Seit 2008 haben wir rund eine Milliarde Euro in den Klimaschutz investiert. Und mit der verbesserten Förderung über den LfA-Ökokredit treiben wir den betrieblichen Klimaschutz weiter voran. Das ist ein weiterer Baustein für unser Ziel, die Treibhausgasemissionen bis 2050 auf weniger als zwei Tonnen pro Kopf und Jahr zu senken.“ Foto: 123rf / Paul Van Den Berg 22 LFA MAGAZIN

WIR SIND DIE LfA Stefanie Heinrich Nicole Dittmann Abteilung: Filmförderung Bereiche: Drehbuch, Projektentwicklung und Filmtheater Seit 2015 bei der LfA Fotos: Conny Mirbach Abteilung: Kulturförderung Position: Leiterin Seit 2001 bei der LfA „KÜNSTLER BRAUCHEN IHRE FREIHEITEN“ Die Wände in meinem Büro sind vollkommen weiß. Das ist wohl eine Art Ausgleich zu meiner Arbeit. Ich kümmere mich bei der LfA um die Förderung von Künstlern und Musikern, und da habe ich Tag für Tag jede Menge spannende Eindrücke. Auch vor Ort in den Ateliers, Studios und Konzertsälen. Ich bin gelernte Juristin und war begeisterte Leistungssportlerin. Als Siebenkämpferin war ich in meiner Jugend sogar mal Landesmeisterin in Niedersachsen und habe bei den Deutschen Meisterschaften mitgemacht. Bei der LfA arbeite ich schon seit 2001. Anfangs in der Rechtsabteilung, 2009 habe ich dann die Leitung des Vorstandsbüros übernommen und 2014 die Leitung der Kulturförderung. Bis heute gehe ich jeden Morgen gerne zur Arbeit. Ich mag die Größe unserer Bank und den persönlichen Austausch, und ich engagiere mich dafür, die Kulturlandschaft am Wirtschaftsstandort Bayern zu unterstützen. Mir gefällt die Offenheit und Spontanität im direkten Kontakt mit vielen Künstlern, und ich respektiere, dass sie ihre Freiheiten brauchen und schützen. „HEUTE SEHE ICH FILME MIT ANDEREN AUGEN“ IIch finde es schön, dass man von München aus die Berge sieht. Auch daheim in Schongau hatte ich dieses herrliche Panorama. Mein Freund studiert in München, daher bin ich vor über eineinhalb Jahren auch hierhergezogen. Die LfA hatte eine Stelle in der Filmförderung ausgeschrieben, das klang interessant. Als gelernte Bankkauffrau war der Bereich zwar Neuland, aber mittlerweile kenne ich mich gut in der Filmbranche aus. Unser zehnköpfiges Team arbeitet eng mit dem FilmFernseh­ Fonds Bayern (FFF) zusammen. Ich bin für die Förderungen im Bereich Drehbuch, Projektentwicklung und Finanzierung von Filmtheatern zuständig. Wir sind eines der wenigen Teams der LfA, die nicht nach dem „Hausbankprinzip“ arbeiten, sondern in direktem Kontakt mit den Antragstellern stehen. Dies bedeutet eine enge Zusammenarbeit mit Drehbuchautoren, Produzenten und Kinobetreibern, was die Arbeit sehr attraktiv macht. Die Anträge werden erst beim FFF eingereicht und danach an uns weitergegeben. Wir kümmern uns um die anschließende Verarbeitung wie Kalkulations- und Finanzierungsplanprüfung, Vertragserstellung, Auszahlung und Verwertung. So landet jeden Tag etwas anderes auf meinem Tisch. LFA MAGAZIN 23