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LfA Magazin Herbst/Winter 2016

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In der Herbst / Winter Ausgabe 2016 zeigen wir, wie die LfA Kultur und Wirtschaft fördert. Dazu sprachen wir unter anderem mit dem Intendanten der Bayerischen Philharmonie. Wir besuchten die Münchner Firma Lieblingsfilm und ließen uns die Erfolgsgeschichte des Gamestudios Klonk erzählen, das vom kleinen Uni-Projekt zur erfolgreichen Computerspiel-Firma avancierte.

EIN NAME IST PROGRAMM 14

EIN NAME IST PROGRAMM 14 LFA MAGAZIN

UNTERNEHMEN SIE NEHMEN SICH BEIM WORT, DIE MACHER DER MÜNCHNER FIRMA LIEBLINGSFILM. ALS GESELLSCHAFTER DABEI: MARCUS H. ROSEN- MÜLLER, DER REGISSEUR VON „WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT“ TEXT STEFAN RUZAS Mit Bernd Eichinger hält er Blickkontakt. Auch jetzt noch, mehr als fünf Jahre nach dessen Tod. Ein gerahmtes Schwarz- Weiß-Porträt des legendären Filmproduzenten steht im Büroregal von Robert Marciniak, in Sichtweite seines Schreibtischs. Der Geschäftsführer der Münchner Lieblingsfilm sagt: „Von Bernd habe ich alles über Film gelernt. Seine erste Frage war immer: Wer schaut mir diesen Film an?“ Zehn Jahre hat Marciniak bei Eichingers Constantin Film gearbeitet, 2010 kam er zur Lieblingsfilm, die anfangs noch „Schlicht und Ergreifend Film“ hieß. Was internationalen Partnern dann doch zu mühsam zu buchstabieren gewesen sei, so Marciniak. Und international sind die Filmemacher aus München allemal. Auf Englisch drehen sie zum Beispiel ab Frühjahr 2017 einen Kinofilm über die Lebensgeschichte des von David Kross („Der Vorleser“) gespielten Fußballtorwarts Bernd Trautmann. Er wurde als verachteter Kriegsgefangener aus Deutschland von einem britischen Manager entdeckt und spielte 1956 für seinen Verein Manchester City im FA-Cup-Finale trotz eines Genickbruchs weiter. „DAS GELD IST KEIN GESCHENKTES UND KEINE SUBVENTION“ „Ein Fußballfilm ist es trotzdem nicht, sondern einer über Liebe und Versöhnung“, erzählt Marciniak. Der von der LfA Förderbank Bayern unterstützte FilmFernsehFonds Bayern (FFF) finanziert die Produktion des Dramas mit zwei Millionen Euro. „Das Geld ist kein geschenktes und auch keine Subvention, sondern Fotos: Lieblingsfilm GmbH (3); Andy Mayr (1) Mehr als zwei Millionen Mal haben sich Kerstin Giers Bücher der Fantasy-Trilogie „Smaragdgrün“ (großes Bild), „Rubinrot“ (kleine Bilder) und „Saphirblau“ allein in Deutschland verkauft. Sie wurden mittlerweile in 27 Sprachen über setzt und von der Münchner Produktionsfirma Lieblingsfilm verfilmt Robert Marciniak ist einer der fünf Gesellschafter von Lieblingsfilm. Bei der Planung der Werke ist ihm nicht nur seine „Königsdisziplin“ Kino wichtig, sondern auch die Verwertung per Fernsehen und DVD LFA MAGAZIN 15