Aufrufe
vor 1 Jahr

KPM Magazin 2019

  • Text
  • Manufaktur
  • Porzellan
  • Berlin
Für die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin konzipierte Storyboard 2017 ein eigenes Magazin: WEISS. Nach der ersten Ausgabe ganz in Weiß und der zweiten in Schwarz folgt jetzt die Dritte im Bauhaus-Look – passend zum diesjährigen Jubiläum.

Künstler Stefan Marx

Künstler Stefan Marx (rechts) mit KPM Marketingleiter Jenja Carow inmitten seiner Werke in der Galerie Ruttkowski;68, darunter auch von ihm bemalte HALLE Vasen der KPM Berlin Mal wieder Wochenende Die Handhabung von Porzellan ist eine Herausforderung, die viel Erfahrung voraussetzt. Für die KPM Berlin stellen sich dieser Aufgabe auch zeitgenössische Künstler. Stefan Marx ist einer davon. Den Berliner Zeichner und die KPM Berlin verbindet seit zwei Jahren eine enge Freundschaft, die im Zuge eines gemeinsamen Projekts mit dem Süddeutsche Zeitung Magazin begann. Weitere Kooperationen und Besuche in der Manufaktur folgten. Heute hat Marx in der Malerei der Manufaktur nicht nur einen Arbeitsplatz, sondern sogar ein eigenes Atelier, in dem er sich künstlerisch mit dem weißen Werkstoff auseinandersetzt. Die Ergebnisse seiner Arbeit mit Porzellan waren unter anderem in seiner Solo-Ausstellung ANOTHER WEEKEND zu bewundern. In der Pariser Dependance der angesagten Kölner Kunstgalerie Ruttkowski;68 präsentierte er im Frühjahr 2019 von ihm bemalte Porzellanvasen. Er wählte dafür nicht irgendein Modell, sondern eines der prominentesten der KPM: HALLE von Marguerite Friedlaender-Wildenhain. Die Botschaften und Farben in verschiedenen Abstufungen stehen dabei im Dialog mit den farbigen Leinwandarbeiten, die an Schilder und Protestplakate erinnern – und die wiederkehrende Monotonie eines Wochenendes zum Thema haben. Bilder: Holger Talinski KPM Magazin 8 N°. 03

Was für eine Ausstrahlung! Die Lampe FIDIBUS ist ein Entwurf des KPM Chefdesigners Thomas Wenzel. Inspiriert wurde er von Arbeitsformen aus Gips, in denen die flüssige Porzellanmasse trocknet. Eine Vasenform (besser gesagt, eine Hälfte davon) diente als Muster für den originellen Lampen-Korpus. Spannend: Die mit verspiegeltem Glanzplatin ausgemalte Fasson erweitert den Leuchteffekt eindrucksvoll. KPM WEISS Kundenclub- Mitglieder hatten bereits die Möglichkeit, eine limitierte Stückzahl der kunstvollen Leuchte zu erwerben. Ein schönes Paar Das Bauhaus wird 100. Zum Gründungsjubiläum hat die KPM gemeinsam mit der renommierten Luxus-Handtaschen-Marke Lutz Morris eine limitierte Capsule-Collection lanciert: ein stilvolles To-go Duo aus edler Ledertasche und Porzellanbecher. Die Signature Pieces wurden von den KPM Meistermalern handbemalt, und es war für beide Unternehmen faszinierend, gewohntes Handwerk mit neuen Techniken zu verbinden – etwa die Übersetzung des Porzellandekors auf naturbelassenes Leder. Das i-Tüpfelchen bilden die kleine, von Hand signierte und nummerierte Porzellanlinse in der Tascheninnenseite sowie die von Tina Lutz Morris entwickelte weiße Ledermanschette mit goldenem Co-Branding. Die KPM als Romankulisse Begeben Sie sich mit uns auf eine literarische Zeitreise: Im Berlin der 30er-Jahre findet eine junge Frau ihre Bestimmung als Porzellanmalerin bei der KPM. Doch dann muss Lili vor den Nationalsozialisten fliehen. 50 Jahre später kehrt sie zurück, und erst die Begegnung mit einer widerspenstigen 18-Jährigen bringt sie dazu, ihre Geschichte, die ein Geheimnis birgt, zu offenbaren. Mit seinem zweiten Roman liefert Tom Saller eine Lektüre, die nicht nur Porzellanliebhaber in ihren Bann zieht. „Ein neues Blau“, List Verlag, 20 Euro Bilder: Holger Talinski, Frank Hülsbömer, PR N°. 03 9 KPM Magazin