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Jaguar Magazine DYNAMIC – German

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In der Jaguar Magazine Ausgabe 02-2015 stellen wir nicht nur den neuen Jaguar XF vor, sondern auch die verantwortlichen Technik-Experten dahinter. Außerdem ist es uns gelungen, ein Treffen mit zwei der gefragtesten britischen Schauspieler zu organisieren: Idris Elba begleiteten wir auf seiner Spritztour nach Berlin im neuen XE und Benedict Cumberbatch interviewten wir über den Dächern Londons ...

SPRITZTOUR IDRIS UND

SPRITZTOUR IDRIS UND SEINE AUTOS ... Fortsetzung Gute amerikanische Autos? „Einen Dodge Ram 1500. Das war eine echte Investition als The Wire als Serie in Auftrag gegeben wurde, habe ich quasi mein gesamtes erstes Honorar für dieses Auto ausgegeben. Ich habe es immer noch, es ist sogar gerade unterwegs zu mir. Ich habe es von Amerika nach England transportieren lassen und nehme es mit (in mein Haus) nach Frankreich“ Was für Autos besitzen Sie sonst noch? „Einen Range Rover Autobiography, der ist wunderbar. Schön groß. Viel Platz“ Was denken Sie über Jaguar als Marke? „Das Vermächtnis dieser Marke ist in der britischen Kultur angelegt. Ihr ist das Kunststück gelungen, sich neu zu erfinden, ohne sich selbst untreu zu werden und ohne ihre Integrität zu gefährden. Jaguar-Fahrzeuge sind sehr stilvolle, sehr elegante Autos. Ich bekomme oft Angebote, mit Automarken zusammenzuarbeiten, aber meine Leidenschaft lag immer bei Jaguar. Der Jaguar und ich, wir haben viel gemeinsam. Immerhin sind wir beide weitgereist und durch und durch britisch“ Ihr allerschönstes Fahrerlebnis? „Ich würde gerne mal quer durch Amerika fahren. Das habe ich noch nie gemacht. Aber ich bin schon mit der Gumball Rallye nach New York. Das führte mich durch London, Amsterdam, Stockholm, Boston, Toronto und New York. Eine große Reise. Ich bin einen Aston Martin DB9 gefahren“ Ihr schlimmstes Fahrerlebnis? „Ich war für ein DJ Sound System immer mit einem kleinen Ford Escort Lieferwagen unterwegs. Einmal ist ein Lautsprecher beinahe hinten rausgefallen. Ich musste ihn festhalten, während ich am Steuer saß. Ich hatte noch einen Mitfahrer, aber es war sechs Uhr morgens und der Typ schlief wie ein Stein. Ich hielt diesen verdammten Lautsprecher fest und konnte nicht an die Seite fahren, weil ich auf der Autobahn war. Der reinste Alptraum“ Punkte? „Nein“ Könnten Sie Teile unter einer Motorhaube identifizieren? „Bis zu einem gewissen Grad auf jeden Fall“ Zusatzinterview von Jenny Buchholz vormittäglichen Workshop mit jetzigen Schülern des NYMT machen sich Elba und der XE auf den Weg. Auf seinem Routenplan stehen Folkestone, der Eurotunnel, Frankreich, die Grand-Prix-Strecke im belgischen Spa, die Mitte Deutschlands und am Ende ein Einsatz als DJ bei der Vorstellung des XE in Berlin. Es ist allerdings doch eine ziemliche Strecke. Warum hat Elba zugestimmt, sich auf ein solches Unterfangen einzulassen? „Das mache ich, weil ich Autos einfach liebe, vielen Dank“, grinst er. Er erzählt, wie Jaguar auf ihn zukam: „Hier hast du ein Auto, Idris, kannst du damit fahren, deinen Spaß haben und uns dann berichten, was du davon hältst?“ Aber halbe Sachen macht er nicht. „Die Wahrheit ist, ich habe eine Menge zu tun“, lacht Elba in sich hinein, als er sich ans Steuer eines fabrikneuen XE mit so gut wie keinen Kilometern auf der Anzeige setzt. Aus dem Inneren des NYMT hört man Jugendliche singen. Aus dem Inneren des XE dringt der betörende Duft des innovativen Jaguar- Designs. „Ich bin ein vielbeschäftigter Mann“, sagt er. „Und Jaguar und ich sind gerade dabei, eine Beziehung aufzubauen, um ehrlich zu sein. Ich habe vorgeschlagen: ‚Lasst mich doch eine Probefahrt damit machen, eine extreme, nämlich von London nach Berlin. Und unterwegs kann ich ein paar Sachen erledigen.‘ Deshalb wollte ich zum National Youth Music Theatre. Ich habe hier angefangen. Heute habe ich mit ein paar Kids geprobt, und wir haben es gefilmt, das war eine tolle Sache. Dann fahre ich nach Belgien, heize mit dem Jag hier um die Rennstrecke von Spa und schaue mal, was in ihm steckt.“ Elba ist auch mit Martin Brundle verabredet, dem früheren britischen Formel-1-Piloten, mittlerweile maß ge b licher Fernsehexperte für den Rennsport. „Er meint, er kann mir zeigen, wie man da eine schnelle Runde dreht.“ Elba rümpft die Nase und überlegt. „Na, ich weiß ja nicht“, meint er und gibt eine Marlon-Brando-Parodie zum Besten. „Das werden wir schon sehen.“ Es ist bekannt, dass sich Elba für alles interessiert, was mit Tempo zu tun hat. Immerhin ist er der Mann, der 2013 die zweiteilige Fernsehdokumentation King of Speed gedreht hat. Im Zuge dieser Leidenschaft arbeitet er gerade an einer Serie für den Discovery Channel. „Ich lasse mich dabei auf ein paar richtig gefährliche Sachen ein“, sagt er. „Es ist ein Vierteiler. Ich fahre Motorboot, mache halsbrecherische Flüge, einen Fallschirmsprung ...“ Hat er darin schon Erfahrung? „Nein und ja, ich bin ‚besorgt’ (in Wirklichkeit sagt er etwas, das weniger zum Abdruck geeignet ist). Keine Ahnung, warum ich gesagt habe, okay, ich mache das, aber ich mache es“, lacht er. Trotzdem, alles hat sein Gutes: Weil er die Serie für Discovery dreht, hat Elba jetzt eine Rundumversicherung, für alle Eventualitäten. Das wird die Jaguar-Ingenieure sehr wahrscheinlich beruhigen, die ihren wertvollen XE noch vor dem Verkaufsstart im Juni aus dem Testgelände in Gaydon gelassen haben. Kennt er sich auf Rennstrecken 50 j DYNAMIC

SPA BEHANDLUNG Am zweiten Tag seiner Spritztour besucht Elba die Formel-1-Rennstrecke im belgischen Spa. Beinahe macht der Schnee ihm einen Strich durch die Rechnung, aber der ehemalige Formel-1-Star Martin Brundle (oben im Bild) gibt Elba fachmännische Ratschläge für die Ideallinie Elba jagt mit dem XE UM DIE REGENNASSE STRECKE UND ERREICHT AUF DEN GERADEN 210 KM/H. DANN KOMMT ER AUS DER KÄLTE HEREIN, SICHTLICH UNTER STROM DYNAMIC j 51