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Jaguar Magazine BLOCKBUSTER – German

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Im Fokus der Jaguar Magazine Ausgabe 02-2015: Kassenschlager aller Art. Unter anderem sprachen wir mit Tom Hiddleston, dem Star vieler Hollywood-Blockbuster (Avengers, Thor) und Gesicht der neuesten Werbekampagne von Jaguar. Mehr als ein Nebendarsteller – wir verraten welche Jaguar-Modelle in welchen Filmen eine Rolle spielen. Außerdem stellen wir in zwei exklusiven Fotoshootings den revolutionären F-PACE und die neue Familie der Jaguar-Limousinen vor.

NEWS & EVENTS Freunde

NEWS & EVENTS Freunde des gepflegten Allradantriebes können ab sofort auch zum Jaguar F-TYPE greifen: Damit ist die Sport-Katze jetzt noch schneller und sicherer unterwegs, ohne ihre Heckantriebscharakteristik zu verlieren. Schlaue Technik macht es möglich KRALLEN BEI BEDARF TEXT: Roland Löwisch So haben es sich die Ingenieure vorgestellt: Beispiel Dunlop-Kehre, Nürburgring, Grand-Prix-Kurs. Der Pilot im F-TYPE S AWD Coupé fliegt befeuert von seinen 380 PS heran, fährt die Kurve ganz links an, schneller als jemals zuvor, bremst später als gewohnt, lenkt präzise ein, trifft den Apex haargenau, geht im Kurvenausgang viel früher als sonst wieder aufs Gas, streift nur noch ein wenig die Curbs auf der linken Seite und rast glücklich aus der Müllenbachschleife, ohne dass das Auto auch nur ein einziges Mal unruhig wird. Oder anderes Szenario: Straßenkreuzung nass, glitschig, und vielleicht auch noch Dreck auf dem Asphalt. Gefahrloses Abbiegen ist nur mit einem kräftigen Gasstoß möglich: Vier angetriebene und perfekt kooperierende Räder finden optimalen Grip, ein ausbrechendes Heck ist selbst im Dynamic- Modus unmöglich. Sicherheit geht vor. Sie haben ihre Aufgabe perfekt gelöst, die Entwickler: Den F-TYPE gibt es jetzt auch mit Allradantrieb. Im Hause erdacht, mit einem Mehrgewicht von nur 80 Kilogramm realisiert, auf Wunsch im F-TYPE S mit 380 PS oder im F-TYPE R mit 550 PS sowie im Coupé und Cabrio zu haben. Stets gekoppelt mit der schnellen Achtgang- Quickshift-Automatik und durchdacht bis ins letzte Detail. Herzstück des Allradantriebes ist „Intelligent Driveline Dynamics“ (IDD). Das Regelsystem ist vernetzt mit dem Antrieb, dem Hinterachsdifferenzial, der zentral angeordneten Lammellenkupplung und der Stabilitätskontrolle DSC. Es sorgt dafür, dass in normalen Fahrsituationen der von Jaguar erwartete Hinterradantrieb dominiert 100 Prozent des Drehmomentes arbeiten hier, es können keine Reibungsverluste im Antriebsstrang auftreten. Erst, wenn die hinteren Räder Hilfe brauchen, um alle Kraft auf den Asphalt zu übertragen, leitet die Lammellenkupplung bis zu maximal 50 Prozent der Power auch an die vorderen Räder Stichwort „Torque on Demand“ („Drehmoment nach Bedarf“). Der Fahrer muss dafür nicht aktiv werden die Elektronik FOTOS: JAGUAR LAND ROVER LTD.; JAGUAR LAND ROVER DEUTSCHLAND 72 j BLOCKBUSTER

BEI NÄSSE ODER ANDEREN WIDRIGEN BEDINGUNGEN FÄHRT DER ALLRADLER DAVON UND IST SICHERER UNTERWEGS. macht das ganz alleine. Tatsächlich ist zum Beispiel das F-TYPE S AWD Coupé damit beim Sprint von 0 auf 100 km/h nur 0,2 Sekunden schneller auf 100 km/h als das einachsig angetriebene Pendant auf trockener Piste. Bei Nässe oder anderen widrigen Bedingungen allerdings fährt der Allradler unvergleichlich davon und ist letztlich auch sicherer unterwegs. Erst recht mit „Torque Vectoring“ das System ist jetzt für alle Modelle erhältlich (bislang serienmäßig nur in den R-Modellen). Es arbeitet mit der Dynamischen Stabilitätskontrolle (DSC) und unterbindet durch gezieltes Abbremsen der kurveninneren Räder ungewolltes Untersteuern. Es trägt zur Stabilisierung des Autos bei, weil zum Beispiel bei schnellen Ausweichmanövern weniger Lenkbewegungen nötig sind und das Auto damit ruhiger liegt. Damit der F-TYPE mit dem neuen Antrieb perfekt harmoniert, haben die Jaguar-Ingenieure das Fahrwerk etwas gestrafft zum Beispiel durch härtere Lagerbuchsen und eine um zehn Prozent steifere Vorderachse im Vergleich zum normalen F-TYPE. Zusätzlich spendierten sie eine voll ausgereifte elektromechanische Servolenkung, die jetzt auch in der Mittellage jeden Wunsch des Fahrers penibel umsetzt. Und sie reduziert die CO 2 -Emissionen im kombinierten EU-Zyklus um vier Gramm pro Kilometer, weil der elektrische Motor die Servolenkung nur dann unterstützt, wenn sie wirklich gebraucht wird. Übrigens: Wer vielleicht doch mal auf der Rennstrecke versucht, durch eine zu schnell gefahrene Kurve die Physik zu überlisten, wird das selbst mit einem F-TYPE AWD nicht schaffen. Aber dafür schiebt der Sportwagen überraschungsund gefahrlos leicht über alle vier Räder. Bis der Jaguar sich wieder mit allen Vieren festkrallen kann. Der optische Auftritt des Alleskönners ist typisch dezentbritsch. Den technisch aufgerüsteten Sportler erkennt man nur am AWD-Badge am Heck, einer etwas höheren Motorhaube dank ausgeformterem Power-Dome, an weiter auseinander angeordneten und nach vorne gerückten Lufteinlässen sowie (bei den V6-Modellen) an besonderen 19-Zoll-Leichtmetallfelgen im silbernen oder dunkelgrauen „Volution“- Design. So steht auch der F-TYPE AWD der das F-TYPE-Portfolio auf nunmehr 14 verschiedene Modelle in Sachen Motor, Antrieb, Schaltung und Karosserieform erweitert wieder beispielhaft für die Kernwerte von Jaguar: Design, Performance und Technologie. Und stilvolles Understatement. F-TYPE S AWD Coupé/Cabriolet 380 PS Automatik (Kraftstoffverbrauch l/100 km innerorts: 12,4; außerorts: 6,9; kombiniert: 8,9; CO2-Emission: 211 g/km) F-TYPE R AWD Coupé/Cabriolet 550 PS Automatik (Kraftstoffverbrauch l/100 km innerorts: 16,2; außerorts: 8,5; kombiniert: 11,3; CO2-Emission: 269 g/km) THE PERFORMANCE ISSUE j 73