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Jaguar Magazine BLOCKBUSTER – Austrian

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Im Fokus der Jaguar Magazine Ausgabe 02-2015: Kassenschlager aller Art. Unter anderem sprachen wir mit Tom Hiddleston, dem Star vieler Hollywood-Blockbuster (Avengers, Thor) und Gesicht der neuesten Werbekampagne von Jaguar. Mehr als ein Nebendarsteller – wir verraten welche Jaguar-Modelle in welchen Filmen eine Rolle spielen. Außerdem stellen wir in zwei exklusiven Fotoshootings den revolutionären F-PACE und die neue Familie der Jaguar-Limousinen vor.

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GRUPPENTEST HIER HERRSCHT KEINE KALTE, KLINISCHE ATMOSPHÄRE MIT GESICHTSLOSEN SCHWARZEN KUNSTSTOFFOBERFLÄCHEN. EHER FÜHLT DER FAHRER SICH WIE IN EINEM BRITISCHEN KLUB: WELTMÄNNISCH UND ELEGANT wundert sich nicht mehr über den großen Beifall, den Jaguar für Design und Qualität des Innenraums seiner Wagen geerntet hat. Wir beginnen mit dem XJ, in dessen Kabine erstmals der „Riva-Hoop“ zu bewundern war, der zum Markenzeichen des modernen Jaguar geworden ist. Dieses grazile Rundholz führt in einer fließenden Bewegung einmal über das ganze Armaturenbrett und sorgt für ein gewisses „Cockpit- Gefühl“, ähnlich wie in dem luxuriösen Motorboot, von dem es inspiriert ist. Mit diesem starken Design-Statement hebt sich der XJ deutlich von der Konkurrenz ab: Hier herrscht keine kalte, klinische Atmosphäre mit gesichtslosen schwarzen Kunststoffoberflächen. Eher fühlt der Fahrer sich wie in einem britischen Klub: weltmännisch und elegant. Das Modell Autobiography verfügt über diamantgesteppte Ledersitze, die so gemütlich sind, dass man sich am liebsten erst ein kleines Nickerchen gönnen würde. Aber wir sind nicht hier zum Müßiggang. Eine Idee, auf die man im XE ohnehin nie kommen würde. Hier ist der „Riva- Hoop“ in eine komfortabel-sportliche Umgebung eingebettet. Was nicht heißt, dass der XE nicht genügend Raum bieten würde, wovon wir uns bei einem schnellen Test der Rückbank überzeugen können. Dennoch, der XE weckt sofort den Wunsch, sich ans Steuer zu setzen und loszufahren. Ehe wir aber den aufgeladenen V6 zünden, wollen wir uns noch das neue Innendesign des XF anschauen. Auch in dieser Hinsicht bietet der Wagen eine feine Balance zwischen den beiden anderen Modellen. Mit dem hohen zentralen Kardantunnel fühlt man sich als Insasse sofort wie in einem Kokon, umrahmt vom nunmehr bekannten „Riva-Hoop“ über dem breiten, spritzig inszenierten Armaturenbrett. Den zentralen Platz nimmt hier das neue InControl Touch Pro Infotainmentsystem mit 10,2 Zoll- Touchscreen ein, vollgepackt mit neuster Technik: Quad- Core-Prozessor, SSD-Laufwerk und Ethernet. Das sorgt für eine schnelle Ansprechbarkeit beim Antippen, Streichen oder Wischen, die den neusten Smartphones in nichts nachsteht. Dieselbe Technologie steckt im XJ für das Modelljahr 2016, während in den XE die kaum weniger großartige InControl Touch-Version eingebaut ist. Nachdem wir auf der Rückbank des XF über die enorme Beinfreiheit selbst für große Menschen gestaunt haben, soll es nun aber endlich losgehen mit der ersten Testfahrt. Unter den verschiedenen Benzinern und Diesel der XF-Reihe ist der 2.0d der mit 163 oder 180 PS erhältlich ist sicher ein Anwärter für die Bestsellerlisten. In ihm steckt der neue Ingenium Dieselmotor, gekoppelt mit einem geschmeidigen neuen Sechs-Gang-Getriebe. Im unteren Bereich hat der Wagen ein sehr kraftvolles Drehmoment, was umso bemerkenswerter ist, als er mit 4,0 l/100 km und 104 g/km CO 2-Emissionen sehr kraftstoffeffizient und umweltfreundlich ist. Die Steuerung des neuen XF ist so, wie man es von 58 j BLOCKBUSTER THE ISSUE

Jaguar gewohnt ist: fließend und präzise. Ein athletisches und zugleich sehr bequemes Fahrzeug. Der XE Benziner, Modell S, den wir als Nächstes testen, ist von noch draufgängerischerem Charakter. Der aufgeladene 3 Liter V6-Motor mit 340 PS gibt beim Beschleunigen ein fabulöses Gebrüll von sich und zeigt beeindruckende Power: von 0-100 km/h in nur 5,1 Sekunden. Die Vorderradaufhängung mit Doppelquerlenker unterscheidet ihn von seinen Wettbewerbern und sorgt für besondere Dynamik und Wendigkeit. Das Auto ist handlich, kompakt und dank des 8-Gang-Automatikgetriebes und der auf das Lenkrad montierten Steuerungsgriffen sehr leicht zu fahren. Ich könnte den ganzen Tag in diesem Wagen verbringen, nur wartet schon der XJ auf mich, und diese graziöse Limousine will ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Vom XE und XF erwartet man gewissermaßen, dass sie sich dem Fahrer groß und prachtvoll präsentieren, aber die Art und Weise, in der sich der XJ hinter dem Fahrer zurücknimmt und ihn schlicht und einfach einlädt, seine Reise zu genießen, ist doch staunenswert. Mit den jetzt 300 PS zieht der 3.0 V6 Turbodiesel mit angenehm mühelosem Schub aus der Kurve und die leichtgängige, präzise Steuerung erinnert eher an einen Sportwagen als an eine große Limousine. Somit lässt es sich einerseits gemütlich cruisen, andererseits mit kraftvollem Genuss beschleunigen. Diese wunderbare Dualität ist es, die alle drei Fahrzeuge verbindet. Sie sind wie Brüder: jeder für sich ein Unikat, aber alle eindeutig Teil derselben Familie. ERSTE-KLASSE-KABINEN Oben: Der XE hat den gemütlichsten Innenraum und besticht zugleich durch Technologie der Oberklasse. Mitte: Mit dem neuen Infotainmentsystem des XF können die Karten des Navigationssystems direkt auf dem 12,3’’ TFT-Informationsdisplay des Fahrers angezeigt werden. Rechts: Der XJ verfügt jetzt über einen brandneuen 10,2’’ Bildschirm auf der Mittelkonsole, der durch Antippen, Streichen oder Wischen bedient werden kann, sowie luxuriöse diamantgesteppte Ledersitze THE BLOCKBUSTER BLOCKBUSTER ISSUE j 59