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Bosch eBike Systems Magazin 2018

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In Zusammenarbeit mit dem Redaktionsbüro Neue Magazin Kultur und der Agentur 2issue verpasste unser Team dem Magazin von BOSCH eBike Systems ein neues Design.

Designer wie Ben Weide

Designer wie Ben Weide zeigen auf Modenschauen wasserabweisende Business-Hosen oder gar Jacketts mit Belüftungssystem unter den Achseln. „Früher war Radfahren eher ‚working class‘, heute ist es modern und hip“, sagt Smith. Die neuartige Kultur dieses entspannten und individuellen Lebensgefühls erfasst zurzeit weite Teile der Modebranche. Um dieser Entwicklung einen Namen zu geben, machen Wortkreationen wie „Cycle-Chic“, „City Cyclists“ oder „Commuter“ die Runde. Wahlweise auch „Nature meets Technology“ und „Urban Outdoor“. Viele Bekleidungshersteller zeigen sich mit ihren Entwürfen bewusst auf klassischen Fashion-Shows. Das Signal ist deutlich. Die Marken stehen für eine neue, smarte Generation: funktions getrieben, technisch ausgefeilt, bequem und angenehm zu tragen. Zugleich trendy und minimalistisch. Nicht auffällig, aber auch nicht langweilig. Auch bei schlechtem Wetter wasser- und windgeschützt vom Rad zu steigen und zur Besprechung ins Büro zu eilen, ohne die Funktion der Kleidung in der Fahrradmode mit viel Freude. Sein Unternehmen hat bei allem sportlichen Einsatz schon immer Wert darauf gelegt und mit Hilfe eines Entwicklungsteams von heute 20 Mitarbeitern auch eine eigene Farbwelt entwickelt. „Wir hatten von Anfang an genügend Selbstbewusstsein“, erzählt Räuber. Und dazu gehöre auch, dass Radfahrer „funktional, aber gut angezogen“ sein können. Damals wie heute gilt Maloja als Inbegriff für Gutes und Schönes – und für den Mut, gewohnte Wege zu verlassen und Neues zu wagen. Klaus Haas, Räubers Partner und Maloja-Mitgründer, ist überzeugt, dass eBiker grundsätzlich speziell zugeschnittene Bekleidungsteile brauchen: „Pendler nutzen eBikes unter anderem, weil sie schnell, aber nicht so verschwitzt im Büro ankommen wollen. Genau das verlangt mehr Atmungsaktivität und Windschutz, allerdings auch mehr Isolation.“ Haas berichtet aus eigener Erfahrung: „Meine halbe Familie fährt mit elektrischem Rückenwind. Das eBike ist viel jünger und salonfähig geworden.“ „Wir leben das Radfahren. Diese Leidenschaft soll auch nach außen sichtbar sein. Unsere neue eBike-Kollektion schafft Identifikation.“ Claus Fleischer zu outen. Das soll möglich sein. Einer der Ersten, der diese Entwicklung früh erkannt hat, war der japanische Designer Hideto Suzuki. Mit seinem Label namens Pedaled begann er 2007 mit Erfolg, zeitgemäße City-Radbekleidung zu entwerfen, die er von Anfang an größtenteils in Italien produzieren ließ. Weil der richtige Lifestyle für die Stadt immer wichtiger wird. Gleich, ob in Berlin, Hamburg, London, New York oder Tokio. Die Marke Triple2 beispielsweise kombiniert in ihrer aktuellen Kollektion bei Jacken, Hemden und Hosen sogar Funktion mit Nachhaltigkeit und verwendet für ihre Produkte ausschließlich Merinowolle, Bio-Baumwolle, Hanffasern und recyceltes Polyester. Die nostalgische und zunehmend populäre britische Radsportmarke Rapha produziert unter dem Leitsatz „Stilvoll durch die Stadt“ eine ganz eigene City-Linie. Peter Räuber, Chef von Maloja, beobachtet die Suche nach Alltagstauglichkeit Das teils illustrative Design und die Farben der Kollektion von Maloja und Bosch eBike Systems zeigen, wie progressiv die Kooperationspartner denken: Die Kombination von Grau mit dem hellen und dunklen Blau der funktionellen Mitarbeiter- und Teamfahrer-Kleidung passt nicht nur perfekt zu Rennen und Testfahrten, sondern auch für Messen, Events und Kundenmeetings. Und die hochwertigen Materialien sowie die sorgfältige Verarbeitung zeigen, was Nachhaltigkeit wirklich bedeutet. „Slow Fashion“ nämlich, die nicht schon nach einer Saison ausgetauscht werden muss. Radfahren ist nicht nur eine körperliche Herausforderung, sondern auch eine ästhetische. Was eben nicht nur für Touren mit dem eMountainbike gilt, sondern auch für Auftritte in der Stadt. „Die Nachfrage nach Radbekleidung, die wirklich beiden Kriterien gerecht wird, wird immer größer“, berichtet Maloja-Chef Haas. 54

Voraus denken 1 2 Die Illustration auf dem „Uphill Flow“- Shirt (1) ist ein Entwurf der Maloja- Designerin Anne-Sophie Kramer. Zipper sorgen bei „Uphill Flow“-Shorts (2) für mehr Atmungsaktivität. Einheitlichen Look für Berater bringt das „Polo-Shirt“ (3). Liebe zum Detail: Die Schnürlösung bei der „Originals“- Hose (4) schützt vor Berührungen mit der Kette. Passendes Outfit für die Bergauffahrer Alexandra und Daniel: in Hose und Shirt der „Uphill Flow“-Linie (5) 3 4 5 55